Aktien, Börse KW 4 in 2009

Suchbegriffe: Aktien, Börse
Die Rezession in Kombination mit der Kreditkrise erschwert Ihnen die Anlageentscheidungen
Damit nicht genug: Die Staaten wollen immer stärker selbst in das Geschehen an den Märkten eingreifen. Willkürliche Entscheidungen ohne klare Linie führen zu Verzerrungen. Dadurch wächst das Misstrauen. Derzeit steht für die meisten Anleger allein die Sicherheit im Vordergrund.

Das erklärt auch, warum es Ende der letzten Woche zu dem plötzlichen Goldpreisanstieg gekommen ist. Diesmal völlig unabhängig von der Entwicklung des US-Dollars, auf die ich im vorigen Brief verwiesen hatte. Ob die Entwicklung dauerhaft so weitergeht, bleibt aber abzuwarten. Aktuell herrscht überall große Nervosität. Für Sie bleibt es deshalb umso wichtiger, die Ruhe zu bewahren.

Nur wer bereit ist, an der Börse auch kurzfristig ein- und auszusteigen, kann aktuell mit Aktien Gewinne erzielen. Ein hektisches Trading dieser Art bei weiterhin stark volatilen Märkten ist aber nicht jedermanns Sache. Es mag sein, dass demnächst ein positiver Obama-Effekt zur Beruhigung der Börse beitragen kann. Sollte sich jedoch ein Scheitern abzeichnen, sind bei Aktien auch neue Tiefststände nicht auszuschließen.
 

Der Deutsche Wirtschaftsbrief 4/2009

Dr. Erhard Liemen
Chefredakteur




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