Aktien Börse KW 21 in 2009

Aktien Börse
Aktien: Im März hatte ich Ihnen geschrieben, dass kurzfristige Tradings Erfolg versprechen
Besonders erfolgreich, so lautete meine Einschätzung, kann der Kauf besonders ausgebombter Aktien sein. Der Dax stand im März bei 3.600 Punkten. Die Rechnung für mutige Anleger ist aufgegangen. Ebenso meine Prognose, dass die Bärenmarkt-Rallye an der Börse bis Ende Mai dauern könnte, nachzulesen im Brief 12/09.

Es sind vor allem Finanztitel und zyklische Aktien, die seitdem 2- und sogar 3-stellig zugelegt haben. Das klingt gewaltig. Da die meisten Kurse aber Pennystock-Niveau erreicht hatten, sind die Gewinne nur mäßig. Zudem dürften die meisten Anleger nicht mit großen Beträgen, sondern eher 5-stellig eingestiegen sein.

Dennoch rate ich Ihnen erneut, die Gewinne solcher Tradings unbedingt durch Stopp-Loss abzusichern. Banken und viele zyklische Aktien sind durch starke Kursanstiege vergleichsweise teuer geworden. Setzen Gewinnmitnahmen ein, dürften diese Sektoren davon besonders betroffen sein.

Setzen Sie Ihre individuellen Stopp-Loss-Marken aus taktischen Gründen nicht auf glatte Limit-Beträge. Da das viele tun, könnten beim Erreichen dieser Kurse an der Börse automatisch Verkaufsprozesse in Gang gesetzt werden. Positionieren Sie sich deshalb mit 10 oder 20 Cent vor den ursprünglich ins Auge gefassten Schwellen. Dadurch sichern Sie Ihre Gewinne ab, noch bevor die breite Masse Kasse macht und die Kurse drückt.

Gleiches gilt, wenn Sie sich an charttechnischen Signalen für Aktien oder Indizes orientieren wollen.  Entscheiden Sie sich auch hier für ungerade Kurslimits kurz oberhalb derartiger Signale. Der Grund:   Die Aktien werden sonst auch dann verkauft, wenn die Kurse tief unter Ihre Vorgaben gefallen sind.
 




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