Aktien Börse Euro

Der starke Euro in Kombination mit dem hohen Ölpreis könnte hiesige Aktien bald belasten
Die Wachstumsaussichten sind damit jetzt auch in der Euro-Zone unsicherer geworden als bisher. Indes: Zumindest die Rückgänge im US-Geschäft können Deutschlands Exporteure noch mehr als ausgleichen. Dabei helfen vor allem China und Russland. Die Stärke des Euro fällt damit weniger ins Gewicht.

Bleibt der Ölpreis langfristig auf einem so hohen Niveau, dürften die Konsequenzen gravierender sein. Die dadurch steigenden Energiekosten könnten zu einer starken Dämpfung des privaten Konsums führen. Hinzu kommt die Ungewissheit über die Konjunkturentwicklung in den USA. Die Finanzkrise schwelt fort. Dem euphorischen Kursfeuerwerk an der Börse nach der US-Zinssenkung könnte bald die Ernüchterung folgen.

Bei der Auswahl Ihrer Aktien sollten Sie vorsichtig bleiben. Nehmen Sie den Brief der letzten Woche zur Hand. Für alle Unternehmen, die ich dort für Sie aufgelistet habe, sehe ich auf Dauer noch Kurspotenzial.

Insbesondere Automobil- und Chemiewerte werden unter Druck geraten, wenn der Dollar schwach bleibt. Bei Aktien aus diesen Sektoren sollten Sie Ihre Gewinne durch Stopp-Loss-Marken absichern.  

Der Deutsche Wirtschaftsbrief 38/07




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