Diese Statistik ist wichtig für Ihren künftigen Wohlstand: Als Mieter UND als Vermieter

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Ich weiß nicht, ob Sie Vermieter sind, ob Sie Mieter sind – oder ob Sie im Ausland leben und von dieser Zahl vielleicht nicht betroffen sind… aber sie ist brisant. Gestern hörte ich von dieser Statistik, die zeigt, wie auch Ihre Zukunft vermutlich aussehen kann, wenn Sie nicht gegensteuern. Es ist nur eine kleine Zahl – aber umso bedeutender. Das IW Köln, das Institut für Wirtschaftsforschung, hat diese Daten ermittelt. Lesen Sie selbst….

Kaum jemand kann Immobilie kaufen

Wer einmal Mieter ist, der kann demnach in den meisten Fällen keine Immobilie kaufen. Die Statistik dazu ist eindrucksvoll – und schließt fast aus, dass es jemand aus ärmeren Verhältnissen schafft. Obwohl wir nur eine Eigentumsquote von 49 % im Westen Deutschlands und sogar nur 33 % im Osten Deutschlands haben, wird es brisant.

Denn lediglich jeder 11. Mieter kann sich in Deutschland praktisch eine Immobilie leisten. Denn die Grundvoraussetzung wäre eine Eigenfinanzierung über zumindest gut 30 %. Aber nur jeder 11. Mieter verfügt über 50.000 Euro oder mehr auf dem Konto.

Das heißt, dass zu den bestehenden Käuferschichten keine neuen Käufer hinzukommen werden. Es sei denn, die Zinsen bleiben so niedrig, dass die Banken fast gar nicht mehr anders können, als das Geld zu verschleudern – in günstigste Kredite.

Das passiert allerdings nicht, denn die Anforderungen von Seiten der Banken an Kreditnehmer werden im Gegenteil eher größer als geringer. Und das hat Folgen….

Mieter weniger zahlungsfähig?

Das bedeutet, dass die Mieten nicht im bisherigen Tempo steigen können. Denn die Mieter, die es sich leisten können, werden bei der derzeitigen Interessenlage eher in den Immobilienmarkt investieren als einen immer höheren Anteil an Vermieter abzuführen. Andere hingegen sind offensichtlich zumindest so wenig betucht, dass sie kaum noch Geld entbehren können.

Unter dem Strich können Sie sowohl als Vermieter nicht mehr mit wesentlich steigenden Mieten rechnen wie als Verkäufer mit einer höheren Nachfrage. Jedenfalls sind die ganz großen Gewinne auf dieser Seite zunächst weitgehend vorbei, wobei es natürlich noch immer viele Landstriche und Regionen gibt, in denen der Markt noch intakt ist.

Aber: die Zahlen sind erschreckend, erschweren sie doch auch die Eigentumsbildung. 50.000 Euro zu sparen, fällt sicher nicht einfach. Nur funktioniert dies ohnehin nicht bei den niedrigen Zinsen. Wer dabei noch Vermögen aufbauen möchte, muss faktisch auf Aktien setzen. Sparpläne auf Indizes wie den Dax bringen derzeit mehr als 8 % jährlich. Und das auch noch langfristig. Zudem klettern auch die Dividenden 2018 weiter an. Daher: Wer nicht in Immobilien investieren kann oder möchte (da die Renditen aufgrund der Datenlage nach oben beschränkt sind), sollte sich einen Sparplan anschaffen. Ich zeige Ihnen im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ exakt, wie dies funktioniert. Klicken Sie einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Die GroKo ist im Amt. Das wird teuer, meinen Kritiker. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärkte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meinen Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER