Immobilien: Fallen die Preise jetzt schnell – sogar in München?

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Ich habe erst vor wenigen Stunden einen Beitrag gelesen, der für viele Investoren ein böses Erwachen ankündigt. Ein großes Magazin hat ihn verfasst. Es geht um die künftigen Immobilienpreise. Die sollen fallen, heißt es unmissverständlich. Alle, die jetzt noch bauen oder kaufen, würden demnach im Regen stehen. Kann das sein? So jedenfalls fragte ich mich. Und die Antwort wird auch für Mieter interessant sein. Oder für all diejenigen, die schon investiert haben.

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Schon beim ersten Hinsehen hieß es jedoch nur noch, es gäbe „Anzeichen“. Das Analysehaus Empirica rechnet mit einem „Rückgang der Kaufpreise um ein Viertel innerhalb der nächsten Jahre“. Seien wir ehrlich: Das wäre ein Desaster für Investoren und ein Fest sowohl für Mieter als auch für spätere Käufer. Sehen wir  uns die Gründe an.

  1. Das Wohnungsangebot steigt

2017 sollen über 300.000 Wohnungen neu gebaut worden sein. Das soll natürlich die Preise drücken. Die Baugenehmigungen für 2018 zeigen sogar, dass es Ein- und Mehrfamilienhäuser in noch größerer  Anzahl als bislang geben wird. Das kann ich nicht von der Hand weisen. Nur: Die demografische Entwicklung schreit auch nach mehr Wohnraum. Flüchtlingsbewegungen, immer größerer Wohnflächenbedarf pro Kopf und die frühere Selbstständigkeit junger Leute – es bleibt offen.

  1. Die Zinsen steigen

Das nächste Argument sind steigende Zinsen. Um es kurz zu machen: Ja, die Zinsen steigen leicht. Nur steigen sie eben noch lange nicht in den Normalbereich. Das Argument zählt eigentlich gar nicht.

  1. Die Nachfrage in den Metropolen wegen des Zuzugs sinkt

Das Argument ist auf den ersten Blick richtig. In München schrumpfte die Bevölkerung um 0,4 %. Nur: Wir reden von einem gigantisch hohen Bestand, nachdem jahrelang die Bevölkerungszahl drastisch wuchs. Das Argument ist bislang noch nicht maßgeblich.

Sinken die Preise?

Zudem sollen die Preise inzwischen fallen, jedenfalls für Bestandsimmobilien. Gegenüber Dezember ging es um 1,5% zurück. Auch hier aber gilt für mich: Die Basis ist extrem hoch gewesen. Das bedeutet, der Rückgang macht bezogen auf den vorhergehenden Anstieg nur einen Bruchteil aus. Auch das zählt als Argument noch gar nicht. Die Datenbasis ist viel zu dünn.

Allerdings hatten wir auch im Deutschen Wirtschaftsbrief schon vor der Spekulation auf steigende Preise gewarnt. Es wird nicht immer so weiter gehen. Was Sie tun können, lesen Sie hier einfach Woche für Woche in den kommenden 30 Tagen. Kostenfrei. Ich bin mir sicher, Sei werden danach mit Ihren Immobilien oder Immobilienplänen besser leben können. Klicken Sie einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Der Koalitionsvertrag ist durch. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER