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Banken – die Geldvernichter?

Ich habe jetzt eine weitere Liste der „Geldvernichter“ unter den Banken gefunden. Diese werden wegen der Negativzinsen inzwischen als „Geldvernichter“ bezeichnet. Die Bezeichnung ist nicht ganz korrekt. Dennoch sollten Sie sich über die Lage informieren -um Ihr Vermögen zu schützen.

Geldvernichter: Die falsche Vorstellung

Es wäre eine falsche Vorstellung, nur bei Negativzinsen von Geldvernichtung auszugehen. Die Rechnung ist zu einfach: Wenn die Zinsen unter 0 % liegen, werden Sie am Jahresende jeweils etwas weniger Geld haben. Allerdings profitieren von dieser Darstellung auch die Banken und Anbieter, die minimal positive Zinsen anbieten.

Wenn Sie etwa 0,1 % bei einer Bank erhalten, dann werden Sie unter dem Strich aktuell dennoch Geld verlieren – und zwar recht viel. Denn die Inflationsrate erreicht nunmehr 2 %. Da spielt es fast keine Rolle, ob Sie +0,1 % oder -0,1 % Zinsen erzielen. Entscheidend ist die Verzinsung unter dem Strich. Wenn diese deutlich negativ ist, werden Sie mit dieser Art der Geldanlage Geld verlieren.

Die schlechte Nachricht für Sie: Ich kenne keine Bank, die Ihnen – bei welchem Zinsangebot auch immer – derzeit auch nur einen Ausgleich für die Inflationsverluste bieten könnte. Sie werden demnach Geld verlieren, wenn Sie dieses Geld bei der Bank belassen. Das gilt vom ersten Euro an. Zigaretten werden mit dem Hinweis versehen, dass diese gesundheitsgefährdend sind. Es wäre nur angemessen, wenn auch Banken – auch wenn diese derzeit die Situation nicht verschuldet haben – darauf verweisen müssten, dass ihre Angebote einfach Geldvernichtung darstellen.

Steuern bedenken

Doch selbst wenn Sie 2,5 % bekämen, etwa bei einem ausländischen Institut, würde die Rechnung kaum besser. Denn Sie zahlen eine Abgeltungssteuer von 25 %, die Kirchensteuer darauf und zudem noch den Soli-Zuschlag. Fast 30 % der Zinsen werden Sie nach Abzug der Freibeträge demnach verlieren. Schnell sind Sie unter der Marke von 2 % und verlieren damit erneut nach Abzug der Inflationsrate.

Deshalb sind nicht nur Sparbücher oder Girokonten derzeit nicht attraktiv, sondern auch Lebensversicherungen mit Überschussbeteiligungen, zahlreiche private Rentenversicherungen etc. Fast nirgends gibt Ihnen der Anbieter auch nur die Chance, Ihr Vermögen zu erhalten. Das kann nicht in Ihrem Sinne sein.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie über die „Geldvernichter“ Bescheid wissen, um auf der einen Seite zumindest Negativzinsen bei der jeweiligen Bank zu verhindern. Die Liste nenne ich Ihnen ohnehin gerne. Auf der anderen Seite müssen Sie jedoch im Idealfall auch alle anderen Geldvernichter meiden. Dies sind die oben genannten Anbieter. Stattdessen gibt es nur sehr wenige Anlageformen, mit denen Sie zumindest Ihre Kaufkraft erhalten können.

Deshalb biete ich Ihnen den Überblick dazu gerne an dieser Stelle an. Klicken Sie einfach.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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