Börsen: Das machen jetzt die echten Insider aus den Unternehmen…

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Das Wochenende hatte es in sich. Donald Trump hat den G-7-Gipfel düpiert und die Abschlusserklärung wider Erwarten am Ende nicht unterschrieben. Zudem steht Angela Merkel vor einem Treffen mit der neuen Regierung Italiens. Das wird spannend, denn faktisch wollte die Regierung aus dem Euro heraustreten. Ganz wichtig für die kommende Woche oder die kommenden Wochen werden jedoch zwei weitere Faktoren.

Zinssignale aus den USA beachten

In den USA drohen weiter steigende Zinsen. Die Inflationsrate nimmt zu und die Unterschiede zwischen kurz- und langfristigen Zinsen werden immer geringer. Vor jeder Rezession seit den 50er Jahren überholten die kurz- die langfristigen Zinsen. Erleben wir daher eine Rezession? Ich meine nein, Sie können sich zurücklehnen. Denn das Zinssignal ist zwar sehr deutlich, aber noch sind die Zinsen nicht (weiter) angehoben worden.

Daher achten Sie auf das zweite Signal. Es gibt ein sogenanntes Insiderbarometer, das die „Frankfurt School“ sowie das Commerzbank Wealth Management berechnen. Die haben kürzlich festgestellt, Topmanager aus Deutschlands Unternehmen würden bei etwa13.000 Punkten im Dax teils aus den Aktien des je eigenen Unternehmens ausgestiegen.

Doch insgesamt sind die Aktivitäten in diesem Bereich noch immer relativ ruhig, sodass auch dieses zweite Signal noch nicht andeutet, dass es demnächst an den deutschen Aktienmärkten nach unten gehen würde. Es sind, so bewerte ich diese Signale, kleine Warnzeichen. Denn zuletzt waren die Märkte ohnehin nicht besonders stark.

Euro-Austritt Italiens soll nicht kommen

Ohnehin wird die Stimmung sich wieder verbessern. Denn auch aus Italien kamen gute Signale. Der neue Finanzminister kündigte an, dass Italien sich nicht aus dem Euro verabschieden wolle. Bleibt es bei diesen Signalen, dürfte auch die Unruhe an den Märkten wieder etwas abnehmen.

Dennoch gehen wir jetzt auf eine statistisch schwächere Phase in den Börsensaisons zu. Der Juni, der Juli und der August sind statistisch betrachtet noch Monate, in denen es seitwärts gehen kann. Danach, im September, gibt es typischerweise sogar mächtige Rücksetzer. Im Oktober geht es bis März wieder aufwärts.

Und das ist Ihre Chance: Wenn die Kurse schwächeln, dann können Sie relativ günstig einsteigen – deshalb werden die Sommermonate aus meiner Sicht noch interessanter als die Herbstmonate, wenn die Kurse schon angezogen sind. Im nächsten Deutschen Wirtschaftsbrief nenne ich Ihnen direkt gerne wieder Chancen auf einen interessanten Einstieg.

Ich setze dabei vor allem auf substanzstarke Werte, die auch in schwächeren Phasen ihr Geld – erst recht – wert sind. Dies ergibt sich aus den Bilanzen, die ich regelmäßig studiere. Stimmungsbedingte Kursrücksetzer sind also eine Chance und kein Risiko für Sie. Klicken Sie einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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