Das Reichtumsgeheimnis – für Sie gelüftet

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Ist Reichtum Zufall? Oder das Ergebnis ausgebuffter krimineller Aktivitäten? Vielleicht zum Teil. Ganz sicher aber nicht systematisch. Vor mir liegt der „Global Wealth Report“. Darin wird beschrieben, wie sich Reiche und wie sich die nichtreichen Menschen verhalten haben. Worin der Unterschied liegt. Es sieht so aus, als gäbe es einen ganz einfachen Zusammenhang. Und den möchte ich Ihnen, aber auch mir noch einmal schnell vor Augen führen.

„Wir alle“ zahlen zu viel auf Konten ein…

Es ist ganz simpel – die richtige Geldanlage macht den Unterschied. Wer wie die meisten sein Geld anlegt, wird ungefähr 83 % in Geldanlagen, das heißt auf Konten oder in Form von Bargeld investieren. Das aber bringt kein Geld, wie wir alle angesichts der niedrigen Zinsen wissen. Es kostet Rendite und kostet uns auch alle künftige Rendite. Der Zins- und Zinseszins sollte normalerweise die Gewinne im Laufe der Jahre vervielfachen. Das geschieht hier nicht.

7 % des Geldes fließen in Fonds, gemeint sind wohl Rentenfonds, sowie Anleihen. Die bringen aktuell auch kaum Geld, wenn Sie den Blick auf die Kurslisten werfen… 10 % gehen dann in Aktien. Die Reichen machen es anders: Sie investieren immerhin 20 % in Bargeld oder eben auf das Bankkonto. 28 % fließen in Anleihen oder entsprechende Fonds. Aber: 52 % gehen in Aktien.

Das erhöht schlicht und ergreifend die Chancen und auch das reale Vermögen Jahre später. Nun zeigt der Report angeblich auch, warum dies so ist. Die Reichen sparen dadurch Steuern. Denn die Besteuerung der Einnahmen aus Geld sei, so heißt es, vergleichsweise steuerbegünstigt. Dies können sich die Ärmeren gar nicht leisten. Schließlich sparen sie auch keine Steuern.

Steuern sparen kaum – Geld verdienen ja

Diese Ansicht vertrete ich nun nicht. Die Steuern haben Aktionäre, also Unternehmenseigentümer, schon auf der Unternehmensebene teils gezahlt. Dort werden die Gewinne versteuert. Dann wird an Sie ausgesteuert, wenn Sie Aktionär sind. Und Sie zahlen dann noch einmal Steuern.

Nur weiß das natürlich niemand von denen, die ständig über Ungerechtigkeiten nachdenken. Dort wird eben vermutet, Aktien hätten einen Steuervorteil. Der Vorteil sind die höheren Gewinne, das ist alles. Die Unternehmen müssen Geld verdienen, sonst gehen sie unter. Deshalb sind Sie als Miteigentümer in der komfortablen Situation, sich die besten Geldverdiener einfach nur aussuchen zu müssen.

Wie die Reichen, die wirklich Reichen…. Ich schlage Ihnen trotz der gestrigen Kursrücksetzer direkt hier einige schöne Beispiele vor. Klicken Sie einfach – kostenfrei.

 

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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