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Die neuen Stars aus dem Dax

Die Kurse im Dax kletterten auch gestern weiter. Der Dax schaffte das nächste Allzeithoch und ist tatsächlich auf dem Weg dazu, die Marke von 15.000 Punkten mittelfristig zu erobern. Dies hatten einige Optimisten erwartet. Dennoch ist die Entwicklung überraschend, weil die Wirtschaft durch das Corona-Virus letztlich weiter geschwächt ist.

KGV und Co.: Akeptabel

Dennoch sind die Bewertungsmaßstäbe im Dax oder in anderen bedeutenden Indizes noch nicht viel zu schlecht. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) im Gesamt-Dax etwa liegt noch bei weniger als 2. Das ist zumindest akzeptabel.

Gestern meldeten Chartanalysten dennoch, dass die Kursdynamik nun nachlässt. Das ist allerdings eine ausgesprochen kurzfristige Analyse. „Kursdynamik“ beschreibt hier lediglich den Umstand, dass der Dax weniger stark als am Vortag gewann. Tagessieger wurde übrigens die Aktie von Adidas. Es ging um fast 7 % nach oben.

Die Kurse sind fast wieder auf den Rekordniveaus angelangt, die Sie in der Vor-Corona-Phase erlebten. Herausragend stark ist auch die Aktie von Fresenius Medical Care gewesen. Es glänzen weiterhin die Notierungen der Allianz oder der Münchner Rück. Die beiden Dickschiffe aus dem Versicherungsgewerbe sind durch die Corona-Schäden zunächst deutlich nach unten gerückt. Jetzt sin die Kurse fast schon wieder auf Vor-Corona-Niveau.

Die beste Reaktion

Dennoch und vollkommen nachvollziehbar riefen mich gestern Leserinnen und Leser an und fragten, ob es denn angesichts der hohen Kurse noch weiter nach oben gehen kann. Selbstverständlich ist das möglich. Denn das Geld ist weiterhin unglaublich günstig – oder schlecht verzinst. Die großen Pensionsfonds etwa müssen ihr Geld unterbringen.

Große Family-Offices haben kaum eine Möglichkeit, Geld zu attraktiven Konditionen am Markt anzulegen. Die Versicherungskonzerne müssen Geld erwirtschaften – und all die Fonds, die in den vergangenen Monaten Mittelzuflüsse meldeten, müssen das Geld auch anlegen. Da es keine Alternativen gibt – und bei den Fonds wegen der Anlagegrundsätze auch nicht geben kann -, wird das Kapital nicht abgezogen.

Deshalb bleiben steigende Kurse die wahrscheinlichere Option an den Finanzmärkten. In den kommenden Wochen oder auch schon Tagen kann es immer wieder zu Gewinnmitnahmen kommen. Die jüngsten Kursverluste sind entstanden, als der Markt Angst vor Zinserhöhungen hatte. Diese Sorgen sind allerdings nicht begründet, da die Zinsen kaum deutlich steigen werden.

Italien etwa verlangt von der Euro-Zone nun sogar, dass die Stabilitätskriterien aufgeweicht werden sollen. Das heißt, die Neuverschuldung soll noch steigen. Dies wird bei deutlich steigenden Zinsen nicht finanzierbar sein. Deshalb profitieren die Aktienmärkte – und Sie können dabei sein. Sehen Sie sich hier selbst um. In einigen Wochen kassieren Sie zudem schon die ersten Dividenden mit bestimmten Aktien.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS: Aktien schützen auch nach der US-Wahl und während der noch laufenden Corona-Krise dann und deshalb, wenn die Unternehmen viel Geld verdienen und mit Ihnen in Form von Dividenden teilen. Die Aktien kann der Staat nicht einfach „enteignen“. Auch nicht in einem Crash, der wie oben gezeigt möglich ist. Ihr Vorteil, den Sie sich hier sichern können. Kostenfrei: Einfach klicken.

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