Wie Sie jetzt vom steigenden Ölpreis profitieren können

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Der US-Ölpreis ist nun erstmalig seit annähernd vier Jahren auf einen Wert von mehr als 75 Dollar gestiegen. Da gleichzeitig der Euro vergleichsweise schwach ist (auch wenn er die 1,17er-Marke erreichte), zahlen wir an den Tankstellen derzeit ungewöhnlich viel. Jeder von uns stellt also fest, wie dramatisch die Lage an sich ist. Noch hat der Ölpreis die Finanzmärkte nicht in die Knie bezwungen, kann jederzeit zur Belastung werden. Deshalb steht Öl derzeit auch im Mittelpunkt meines Interesses, nachdem die Diskussion um die GroKo zunächst einmal vorbei zu sein scheint.

Trump möchte mehr Öl

Donald Trump scheint das Ölproblem ähnlich zu sehen. Erst vor wenigen Tagen hatte er mit Saudi-Arabien telefonisch vereinbart, dass die Saudis mehr Öl liefern würden. Es geht um vielleicht 2 Millionen Barrel pro Tag. Gleichzeitig verlangte der US-Präsident von Wirtschaftspartnern wie China oder Indien, diese sollten auf iranisches Öl verzichten. Zumindest bis zum 4. November.

Der Iran soll mittels eines Wirtschaftsembargos wiederum im Atom-Streit in die Knie gezwungen werden. Tatsächlich hat damit das Trumpsche Einschreiten für weitere Unsicherheiten gesorgt, da der Ölpreis an sich zumindest für mein Verständnis zu hoch ist. Richten wir uns also darauf ein, dass Öl zunächst teuer bleibt.

Was heißt das? Unternehmen können sich zwar gegen einen hohen Ölpreis absichern, indem sie Termingeschäfte mit Lieferverpflichtungen Dritter eingehen. Fluggesellschaften praktizieren dies auch. Nur werden die Termingeschäfte natürlich mit steigenden Preisen letztlich teurer. Deshalb hilft diese Maßnahme als Polster, aber nicht absolut. Die Unternehmen werden sich teilweise auf geringere Gewinne einstellen müssen.

Bestimmte Papiere profitieren…

Auf der anderen Seite gibt es in der Regel auch Gewinner, wenn es Verlierer gibt. Für mein Verständnis sind dies die Ölunternehmen. Im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ habe ich gleich zwei Aktien empfohlen (eines davon seit vielen Jahren), die nicht nur auf Kurs Richtung Rekordkursen sind, sondern zudem hohe Dividenden, also Gewinnausschüttungen versprechen.

Genau dies ist die Strategie, mit der Sie auch für Ihren Betrieb oder Ihre private Kasse den Ölpreisverlust an den Zapfsäulen rechnerisch einfach ausgleichen können. Sofern Sie zum Beispiel 5 % Dividenden kassieren, wären dies bei einem Anlagebetrag von 10.000 Euro für zwei Aktien 500 Euro „Zuschuss“. Damit können Sie bei kleineren Bedarfsmengen die Mehrkosten schon egalisieren.

Zudem sind beide Unternehmen seit Jahren als Dividendenzahler bekannt und versprechen also in diesem Sinne eine stetige Ausschüttung mit vergleichsweise hoher Sicherheit. Schließlich beobachten wir die Titel nicht nur ständig, sondern bieten Ihnen im Zweifel bei Änderungen im wöchentlichen Dienst eine Empfehlung dazu an. Sehen Sie es sich hier einfach an – es lohnt sich. Kostenfrei.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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