Die ganz große Steuerlüge – und wie Sie sich sofort schützen sollten…

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Jetzt ist die GroKo schon einige Wochen im Amt – und fängt an, langsam die früheren Versprechen zu schleifen. Das war ja eigentlich schon klar, ist aber dennoch schade. Wir werden zahlen müssen. Traurig ist das Beispiel, das Olaf Scholz dabei abgibt. Es geht um den Solidaritätszuschlag und 17 Milliarden Euro – im Jahr.

Soli-Zuschlag soll unter dem Strich nicht weg…

Der Soli-Zuschlag soll unter dem Strich eigentlich bleiben, hofft das Finanzministerium – oder jedenfalls dessen Chef. Nun hat das Ministerium ganz offenbar vor, den Zuschlag für alle zwar abzuschaffen, sich das Geld aber durch die Hintertür wieder zu holen. Diesmal von den sogenannten Reichen. Eine Reichensteuer – eine schöne Idee, sobald es andere trifft.

Nur: Wer ist reich? Hier geht es wieder um die 10 % „Reichsten“. Viele werden annehmen, sie gehörten schon nicht dazu. Achtung. Wir haben mehr als 30 Millionen Haushalte(!) in Deutschland, in denen wiederum über 2 Personen wohnen. Beschäftigen wir uns nur mit den Haushalten selbst und lassen unter den Teppich fallen, dass die Haushalte auch zwei Reiche beherbergen können – selbst dann sind 10 % über 3 Millionen Haushalte in Deutschland, die „reich“ wären.

Und schon steigt die Wahrscheinlichkeit für viele, dass sie doch dabei sein könnten. Und selbst, wenn Sie nicht dabei sind – die 10 % sind nicht in Stein gemeißelt. Was machen Sie, wenn es plötzlich die reichsten 15 % sein sollen. Und wie hoch wird die Reichensteuer ausfallen – all das steht in den Sternen. Es gibt nur wenige Wege, diesem neuerlichen Steuertrick der GroKo zu entgehen.

Sollten Sie wegziehen?

Am einfachsten wäre es formal wahrscheinlich, einfach über eine Grenze zu ziehen. In die friedliche Schweiz, die steuerlich ohnehin attraktiv ist. Oder in das warme Spanien zum Beispiel. Das allerdings bleibt Ihne natürlich überlassen – und ist kein Trick für Millionen.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, rechtzeitig die Steuerlast durch Schenkungen zu mindern. Schenkungen an Ehepartner, falls noch möglich oder sinnvoll und an Kinder. Wenn Sie zu den „Reichen“ gehören, dann ist die Schenkung in dem Sinne auch sinnvoll, als Sie nach einer Schenkung wahrscheinlich noch hinreichend liquidierbare Mittel für ein angenehmes Leben haben.

Schließlich gibt es natürlich auch die Möglichkeit, etwa in Aktien zu investieren und Ihr Geld so arbeiten zu lassen, dass Sie mehr verdienen, als Sie Steuern „mehr“ zahlen müssen. Das geht nur mit Substanz – aber immerhin bleiben Aktien aus rechtlichen Gründen mit höchster Sicherheit lediglich der Abgeltungsteuer unterworfen. Das sind 25 % plus Kirchensteuer + „Soli“. Der aber würde ja formal wiederum geringer ausfallen – und so sparen Sie wiederum etwas für die Reichensteuer.

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Dennoch: Die GroKo enttäuscht zumindest „erfolgreiche“ Steuerzahler genau so, wie ich es erwartet hatte. Darauf gehen wir auch im neuen „Deutschen Wirtschaftsbrief“ in der kommenden Woche in einer Spezialausgabe ein – für Sie kostenfrei. Einfach klicken.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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