Achtung: Steigt der Ölpreis auf 100 Dollar? Sehen Sie sich die Fakten an…

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In den zurückliegenden drei Monaten ist der Preis für Rohöl der sogenannten Sorte „Brent“ um mehr als 22 % geklettert. Das ist ein schlimmer Anstieg für alle von uns, die tanken müssen oder die am Tropf der Industrie hängen, wenn es um das Heizen geht. Vor 12 Monaten war der Ölpreis übrigens fast um 50 % niedriger. Was bedeutet das? Viel mehr, als nur eine erhöhte Tankrechnung…

Deutschlands Wirtschaft am Tropf….

Denn hier hängt Deutschlands Wirtschaft am Tropf des internationalen Marktes. Wir müssen bekanntlich Öl importieren und produzieren nichts. Vor etwa vier Jahren lag der Ölpreis bei gut 110 Dollar pro Fass. Die unglaubliche Preisentwicklung mit einem Minus von mehr als 50 % hat die Wirtschaft erst angekurbelt. Das ist das wahre Merkel-Geheimnis und das Geheimnis der guten Steuereinnahmen für diesen Staat.

Wir alle haben davon profitiert. Jetzt stellen wir uns leider einmal vor, es ginge in die andere Richtung: Der Ölpreis soll nach einer neuen Studie noch in diesem Jahr auf 100 Dollar steigen. Grund dafür ist die Ankündigung von Donald Trump, dass die USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran aussteigen werden. Die EU möchte übrigens an diesem Abkommen festhalten – und das kostet den jüngsten Berechnungen nach viel Geld.

Zudem aber ist auch der Nahe Osten insgesamt in ungünstiger Verfassung. Israel hat derzeit enorme Konflikte auszuhalten oder vom Zaun gebrochen. Auch Syrien ist mal wieder im Fokus. Dort soll es nach den jüngsten Ereignissen erneut Giftgasangriffe gegeben haben. Und deshalb wird das Angebot an Öl mutmaßlich etwas sinken und zunächst die Preise nach oben schnellen lassen.

Zinsen steigen – auch ein Grund?

Ein Experte von Columbia Threadneedle geht sogar davon aus, dass die Anleiherenditen eine besondere Rolle bei der Ölpreisbildung spielen. Auch Ölunternehmen müssen Kredite zur Finanzierung aufnehmen und dann bedienen. Steigende Zinsen belasten das Betriebsergebnis. Zudem würden teils sogar neue Projekte nicht mehr attraktiv genug sein – was wiederum bedeutet, dass weniger Öl gefördert würde.

Unter dem Strich also ist das eine bedenkliche Entwicklung, die wir vor uns sehen. Nach den jüngsten Schätzungen müssen wir davon ausgehen, dass es zu einigen Schwankungen an den Aktienmärkten kommen wird. Der Ölpreis ist noch immer entscheidend für das Wohlergehen der Unternehmen. Bislang war ich nicht davon ausgegangen, dass das „schwarze Gold“ auf 100 Dollar steigen wird.

Dennoch: Die Unternehmen, die wir in unserer Redaktion empfehlen, sind entweder direkt Profiteure steigender Ölpreise oder indirekt immerhin gut geschützt. Jetzt wird sich Qualität richtig auszahlen. Übrigens. Wahrscheinlich werden wir in der kommenden Woche einen weiteren Ölwert kaufen. Die Dividendenrendite liegt bei 4,7 % – allein das dürfte Sie schon interessieren. Seien Sie gut vorbereitet einfach dabei. Klicken Sie jetzt einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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