Die Billionen-Bombe EU

vor wenigen Tagen erst habe ich einen klugen Kommentar zur Situation in der EU gelesen. Die EZB, die Europäische Zentralbank, heißt es dort, würde die Kapitalmärte verfälschen. Sie preise Ramschpapiere, also Anleihen nach oben, für die es ansonsten überhaupt keinen solchen Markt geben würde. Die Aussagen spiegelten in vielen Teilen genau das wider, was ich seit Monaten und Jahren anprangere. Nun spitzt sich vieles zu, meine ich.

Italien droht mit neuer Währung…. Und weitere Taschenspielertricks

So hat die EZB Italien seit vielen Jahren unter die Arme gegriffen. Die 2,3 Billionen Staatsschulden, die offiziell mittlerweile unter dem Strich stehen, reichen mit hoher Sicherheit nicht, um alle Schulden zu beschreiben. Ohne EZB wäre Italien längst pleite.

Die Staatsanleihen waren zwischenzeitlich endlich teurer geworden, weil der Markt erkannte, welche Risiken dort schlummern. In den vergangenen Tagen sanken die sogenannten „Spread“, das heißt Zinsaufschläge gegenüber der Situation in Deutschland, wieder. Zar nur leicht, aber dennoch mache ich mir Sorgen. Italien hat nun, da die Situation sich offenbar zuspitzt, eine eigene Währung ins Spiel gebracht. Oder Steuererleichterungen für den Kauf von Staatsanleihen. Damit das Rad sich noch ein wenig weiter dreht….

Wir müssen das Ganze noch bis zumindest dem 31. Oktober 2019(!) ertragen. Erst dann wird der frühere Goldman-Sachs-Banker Mario Draghi, sein Amt räumen. Vielleicht ist die Euro-Zone bis dahin noch nicht vollkommen in Rückstand gegenüber den USA geraten. Dort steigen die Zinsen bereits wieder, die hier künstlich niedrig gehalten werden. Ich glaube nur nicht daran. Mario Draghi lässt alle marktwirtschaftlichen Regeln außer Kraft. Bislang kaufte die EZB für insgesamt 2,6 Billionen Euro Anleihen. 2 Billionen Euro davon alleine Staatsanleihen.

Der Trick zum Jahresende

Geht es nach den Darstellungen der EZB selbst und nach den Darstellungen in den großen Medien bei uns, läuft das Anleihenprogramm am 31. Dezember aus. Formal. Aber wenn Anleihen dann auslaufen, also zurückbezahlt werden müss(t)en, können die durch neue Anleihen ersetzt werden.

Die Schulden sinken nicht. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat dazu ebenfalls keine eigene Meinung. Die EZB dürfe dies, hieß es gegenüber Klagenden. Und deshalb habe ich vor dieser Entwicklung im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ mehrfach gewarnt. Hier sind Sie dabei – kostenfrei.

In einem Webinar, das Heiko Böhmer mit mir veranstalten wird, gehen wir darauf näher ein. Es wird wichtig, einen sicheren „Vermögensplan 2019“ aufzustellen, um den Risiken zu entgehen. Das Webinar wird sich damit beschäftigen. Noch heute können Sie sich für die kostenfreie Teilnahme anmelden (am 14. Oktober). Melden Sie sich einfach hier an: https://events.genndi.com/register/169105139238462901/4d172e5464.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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