Die MERKEL-Krise: EURO-Vertrauen schwindet – die Folgen für Ihr Vermögen

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Der kleine Sondergipfel in der EU ist nun vorbei. Die Kanzlerin steht weiterhin erheblich unter Druck, weil es keine Angebote der EU-Freunde gab, die sie als „Lösung“ im Land selbst verkaufen könnte. Die CSU scheint sich hier auf Kosten der Kanzlerin entweder im Wahlkampf profilieren zu wollen oder tatsächlich nur darauf aus zu sein, Angela Merkel loszuwerden. Die SPD mischt zudem jetzt auch wieder mit und ließ verkünden, die „CSU-Forderungen“ seien mit ihr nicht zu machen. Mitten im Zentrum Europas scheint vieles auseinanderzubrechen. Der Euro dürfte darunter noch stärker leiden als bislang.

Vorsicht: Die Krise kann sich ausweiten

Denn auch alle anderen wichtigen Probleme bleiben einfach liegen. So müssen Sie damit rechnen, dass wir mit unserer Bundesbank sogenannte Target-2-Forderungen haben, die schlicht uneinbringlich sind. Auch müssen Sie damit rechnen, dass die „faulen Kredite“ in Italien inzwischen einen massiven Umfang angenommen haben.

Deutsche Banken sollen bis zu 113 Milliarden Euro Forderungen gegen die italienischen Banken haben. Die Bankenkrise ist noch nicht überstanden. Das sehen Sie übrigens auch an den taumelnden Bank-Aktienkursen. Diese haben sich in den vergangenen Tagen zwar stabilisiert, aber etwa im Fall der Deutschen Bank nur knapp über dem tiefsten Stand aller Zeiten.

Der Euro wird zudem darunter leiden, dass die Zinsen in der Euro-Zone niedrig bleiben. Fasse ich die Eindrücke der vergangenen Tage und jetzt vom Wochenende zusammen, dann dürfte der Euro tendenziell unter Druck geraten. Das bedeutet für Sie: Auf der Bank erhalten Sie kaum Zinsen für Ihr Geld – und das Geld entwertet sich nebenher ohne weiteres Zutun. Angeblich soll die inoffizielle Inflationsrate bei knapp 6 % liegen.

Die Lösung

Sie müssen sich keine Sorgen machen: Einen „Crash“ befürchte ich auf keinen Fall. Es ist nur traurig zu sehen, wie langsam alle gewohnten Rahmenbedingungen bei uns in einer Weise aufgelöst werden, die wir wohl allesamt nicht kennen. Es wäre auch nach diesem Wochenende meiner Meinung nach fahrlässig, nichts zu unternehmen.

Mein Vorschlag: Investieren Sie international (Klicken Sie für Vorschläge einfach hier – kostenfrei). Denn so gut unsere Substanzunternehmen in Deutschland auch sind, Daimler, VW und BMW geraten wegen des US-Handelsstreits und wegen der selbstgemachten Diesel-Affäre auch unter Druck.

Anleihen, Festgeldkonten oder anderen Formen von Zins-Sparplänen helfen bei einer schwachen Währung in Kombination mit Mini-Zinsen auch nicht. Deshalb bleibt es bei Aktien, auch in dieser Woche. Ich empfehle jedoch einen gesunden Mix aus Deutschland, aus dem Euro Stoxx, aus der weitgehend neutralen Schweiz und aus den USA. In der neuen Woche kann es noch einige Rücksetzer geben, gerade durch den Handelsstreit und die Euro-Angst. Genau das könnte Ihre Chance sein.

Setzen Sie einfach Einstiegs-Limits, die unter den aktuellen Kursen liegen. Kaufen Sie Wert für günstige Preise – und gehen Sie dabei ruhig deutlich unter die derzeitigen Notierungen. Denn nicht jede Order muss aufgehen, die, die passen, sollten dann jedoch weit überdurchschnittlich punkten. Meine Vorschläge finden Sie hier: Klicken Sie für Vorschläge einfach hier – kostenfrei

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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