Diese Risikokennzahl für die deutsche Wirtschaft hat sich vervierfacht!

Vorsicht, heißt es nun in Deutschland. Gestern Abend habe ich die Ausprägung eines Risikowertes aufnehmen müssen, die wirklich traurig ist. Das sogenannte „Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung“ (IMK) berechnet jeweils die Gefahr einer Rezession, also eines Wirtschaftsabschwungs. Diese Kennzahl lag zuletzt bei 6,8. Nun nahm die Zahl den Wert von 32,4 an. Das heißt übersetzt gesagt, dass die Wirtschaft dieser Zahl nach vor einem Abschwung stehen kann.

Gelbes Ampellicht

Das ist noch kein endgültiges Aus des bisherigen Aufschwungs, aber doch alarmierend. Das wäre für uns alle natürlich frustrierend. Ob Sie nun ein Unternehmen innehaben, es leiten oder auch als Aktionär teils besitzen, dies ist eine erschütternde Aussicht. Denn gerade fangen die Unternehmensgewinne auf allen Ebenen an, uns Freude zu bereiten. Jüngst wurde erst deutlich, dass die Dividenden als Ausschüttung in Deutschland noch einmal steigen werden.

Wie kommt es dazu? Das Institut liefert keine Erklärungen, sondern beschreibt in erster Linie. Die Industrieproduktion, heißt es, sei auf dem Rückzug. Nun könne auch der Handelskrieg zwischen China und Russland die Stimmung drücken. Denn die Handelshemmnisse würden die Stimmung drücken, heißt es.

Das ist natürlich falsch. Denn die Hemmnisse sind erst seit kürzester Zeit in Gang. So schlimm ist dies also nicht. Und deshalb hänge ich als Volkswirt, der ich selbst bin, an einer alten Erfahrung: Die Prognosen sind oft viel schlimmer als später die Realität. Denn die Volkswirte nutzen Modelle und spielen rechnerisch an den Variablen rum, bis dann ein Ergebnis herauskommt.

Niedrige Zinsen helfen

Immerhin räumt auch das Institut selbst ein, dass es auch positive Signale gebe. Denn das Finanzierungsumfeld sei günstig. Konkret: die Zinsen sind einfach niedrig. Das gibt auch mir in diesem Zusammenhang Hoffnung. So rechnet auch das Institut nun mit einem Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,4 % für das ganze Jahr.

Das heißt unter dem Strich: Es ist doch nicht alles so schlimm, wie die Meldungen uns weismachen sollten. Für Aktionäre, Unternehmer und auch Immobilieneigentümer geht die Welt nicht unter. Es handelt sich mal wieder nur um eine Schlagzeile, die mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Wir können weiter investieren. In Immobilien, wie ich Ihnen hier gerne zeige. In Aktien, wie ich Ihnen hier ebenfalls gerne darlege – und in Unternehmen. Im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ werde ich Ihnen in dieser Woche dazu weitere Hinweise geben. Hinweise, mit denen Sie Geld verdienen werden. Versprochen – sehen Sie gleich selbst nach.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Die GroKo ist im Amt. Das wird teuer, meinen Kritiker. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärkte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meinen Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER