Gibt es eine Merkel-Rallye? Was Ihnen verschwiegen wird…

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Gestern gehörten die Schlagzeilen doch noch der Politik. Die Kanzlerin möchte nicht mehr Vorsitzende der CDU sein und darüber hinaus nicht über diese Legislaturperiode hinaus amtieren. Die Börsen legten in Deutschland eine kleine Rallye hin. So jedenfalls schrieben es Börsenmedien und unterstellten fälschlicherweise, hier würde ein wichtiger Effekt eintreten.

Das ist falsch. Ob Angela Merkel nun Vorsitzende der CDU ist und bleibt oder nicht, hat auf Ihr Börsenvermögen zunächst so gut wie überhaupt keinen Einfluss.

Einfluss der Politik auf Unternehmensgewinne….

Die Politik nimmt bei guten Wirtschaftszahlen für sich gerne in Anspruch, die Rahmenbedingungen geschaffen zu haben. Aber unsere Unternehmen, im „Depot-Brief“ oder im „Deutschen Wirtschaftsbrief“, hängen im Kern an anderen Rahmenbedingungen als an – beispielsweisen – kleinen Spielereien bei den Sozialabgaben.

Hier kommt es auf die Nachfrage – weltweit – an, die wiederum maßgeblich vom zur Verfügung stehenden Geld abhängt. Also auch von den Zinsen, die Frau Merkel und ihre Nachfolger weltweit sicher nicht direkt bestimmen (können). Auch die Währungsrelationen spielen eine große Rolle, da viele Rohstoffe in Dollar gehandelt werden müssen und auch die europäischen Unternehmen, wie Sie, Euro-Käufer sind. Nur hängt auch der Euro bei weitem nicht an den tagesaktuellen Entscheidungen in Berlin, jedenfalls meistens nicht.

Schließlich ist auch der Unterschied zwischen sozialdemokratischen Parteien und sozialdemokratisch agierenden Parteien wie der Merkel-CDU nicht so groß, dass nicht sogar ein echter Verantwortungswechsel verkraftbar wäre. All dies spielt ehrlich gesagt keine Rolle.

Deutschlands Macht ist ohnehin begrenzt…

Anders sähe das aus, wenn wir hier ähnlich mächtig wären wie die USA. Wenn dort Handelshemmnisse oder Zollerleichterungen diskutiert werden, sind die Auswirkungen auf den Welthandel potenziell enorm. Wenn die USA Russland boykottieren oder sanktionieren, dann sind die Partner der USA ebenfalls direkt betroffen.

Wenn Großbritannien aus der EU austritt (der Brexit also vollzogen wird), dann begeben sich die Briten direkt in die Verhandlungen mit den USA über ein kleines Freihandelsabkommen. Die Verhandlungen mit unserer EU dagegen laufen sogar bei den Zollvereinbarungen ins Leere.

Also: Ich glaube, die Auswirkungen des Merkel-Rückzugs auf die Börsen sind verschwindend gering. Orientieren Sie sich an wirtschaftlichen Fakten, die tatsächlich messbar sind. Wie versprochen: Ich nenne Ihnen gerne konkrete Unternehmen, denen es langfristig sehr gut geht. Hier erfahren Sie alle meine aktuellen Empfehlungen zu Substanzwerten. Ganz kostenfrei.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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