Wird Sonntag der Tag der großen Enteignung?

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Am Sonntag wird in Italien gewählt. Italien? Ein sehr bedeutendes Land. Nicht nur für den Urlaub. Für Sie, Ihr Vermögen und unser aller Euro. Denn Italien wird unterschätzt, die Konsequenzen dieser Wahl wird uns alle angehen. Darüber hat der „Deutsche Wirtschaftsbrief“ schon berichtet. Und Gegenmaßnahmen empfohlen. Hier zeige ich Ihnen alles – kostenfrei. Aber halten wir fest: Am Sonntag geht es unser aller Zukunft.

Vorsicht: Wichtigstes Land

Worum geht es? Die Italiener sind hoch verschuldet. Die Banken in Italien sind teils marode. Jetzt geht es sogar darum, ob Italien überhaupt in der Euro-Zone bleibt. Denn die hohen Schulden, die marode Wirtschaft, die lahmenden Banken haben die „Rechte“ in Italien auf den Plan berufen. Die kritischen Parteien, die aus der EU und dem Euro raus wollen, werden gewinnen.

Noch weiß niemand genau, wie hoch der Sieg ausfällt. Aber da die Italiener inzwischen wesentlich weniger Geld verdienen als noch zu Zeiten der Lira (die so schwach gewesen ist), also weniger als vor knapp 20 Jahren, verstehe ich den Unmut. Wer will noch, dass Italien in diesem System weiter wurstelt. Oder wer will in Italien bleiben?

Stellen Sie sich vor, die Arbeitslosenquote unter Jugendlichen soll inzwischen bei mehr als 32 % liegen. Jeder dritte Jugendliche, der Ihnen in Italien begegnet, hat keine Anstellung und damit kein legales, festes Einkommen. Was will die EU der – Achtung – drittgrößten Volkswirtschaft denn überhaupt noch bieten?

Die Rechte gewinnt

Deshalb gewinnen natürlich diejenigen, die eine irgendwie geartete nationale Lösung suchen. Also je nach Ausrichtung sogar mit der Forderung, die Euro-Zone zu verlassen. Was passiert dann? Die sogenannten Target-2-Schulden der Zentralbank Italiens (also der Saldo, den Zentralbanken faktisch untereinander ausgleichen), liegt bei 439 Mrd. Euro. Wer zahlt das alles eigentlich?

Die EU muss letztlich darum bangen, dass Italien tatsächlich bleibt. Denn sonst haften wir. An der Haftungsgemeinschaft wird ja schon lange herumgebastelt. Die wird immer enger. Und deshalb werden wir bei einem Austritt haften müssen, aber auch, damit es nicht zum Austritt kommt. Den Italienern muss geradezu ein Weg aufgezeigt werden, wie es besser gehen kann.

Was also wird passieren? Der Italiener(!) Mario Draghi an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) wird die Zinsen sehr niedrig halten – damit Italien sich Geld leihen kann. Und er wird bei Schulden von 2,3 Billionen Euro auch dafür sorgen, dass die EZB tatsächlich Anleihen aufkauft. Jetzt kommen wir ins Spiel.

Bei niedrigen Zinsen verlieren Sie einen Teil Ihres Sparvermögens. Und bei einer Haftungsgemeinschaft einen Teil der Steuergelder, die Sie permanent überweisen. Die Schraube wird übrigens enger gedreht. Nach dem 4. März. Meine Empfehlung. Wappnen Sie sich. Hier zeige ich Ihnen alles – kostenfrei.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Der Koalitionsvertrag ist durch. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER