Geldmarktfonds: Bieten viel Sicherheit

Von Dr. Erhard Liemen:

Wenn Sie ein hohes Maß an Sicherheit suchen, sind Sie in Geldmarktfonds bestens aufgehoben. Die Fondsmanager kaufen unterschiedliche Papiere des Geldmarkts mit gewöhnlich kurzen Laufzeiten. Dadurch streuen sie die Risiken der Kapitalverluste auf viele Emittenten. Die Erträge sind allerdings gering. Dafür kann es Ihnen jedoch egal sein, wenn das Fondshaus insolvent wird.

Insvestitionen in Geldmarktfonds geschützt

Geldmarktfonds: Bieten ein hohes Maß an Sicherheit.

Geldmarktfonds: Bieten ein hohes Maß an Sicherheit.

Das Geld, das Sie in Investmentfonds angelegt haben, ist hier nämlich als Sondervermögen geschützt. Wie das im Fall der Fälle in der Praxis aussieht, fragte mich kürzlich ein Leser. Auch für Sie die Antwort: Sollte eine Fondsgesellschaft Insolvenz anmelden, fließt das Fondsvermögen nicht in die Insolvenzmasse ein. Es bleibt eigenständig erhalten. Das Recht zur Verwaltung des Sondervermögens geht auf die Depotbank über. Diese hat zwei Möglichkeiten: Entweder wickelt sie den Fonds ab und verteilt die Erlöse an die Anleger.  Oder sie überträgt den Fonds – mit Zustimmung der Finanzaufsicht – an eine andere Kapitalgesellschaft.

Wird die depotführende Bank insolvent, kann die Finanzaufsicht einen Wechsel des Instituts anordnen. Ihre Verfügungsmacht als Anleger bleibt hiervon jedoch unberührt.

Wenn Sie in Geldmarktfonds investieren wollen, legen Sie besonderen Wert auf die folgenden Aspekte: Höher als 0,3 % sollten die laufenden Gebühren nicht sein. Bevorzugen Sie sauber kombinierte Fonds. Daran fehlt es, wenn auch Firmenanleihen oder verbriefte Forderungen (ABS) zum Fondsbestand gehören.

Eine wichtige Orientierungshilfe bei der Fondsauswahl liefert Ihnen die Performance der letzten drei Jahre. Hat der Fonds in dieser Zeit keine Verluste erwirtschaftet, spricht das für die Qualität des Managements. Zu diesen Fonds gehört beispielsweise der Deka-LiquiditaetsPlan (ISIN: LU0249486092).

Bilderquelle: © Benicce – Fotolia.com

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