Transparenz und Sicherheit sind wichtige Kriterien für den Goldkauf

Transparenz und Sicherheit sind wichtige Kriterien für den Kauf von Gold

„Wer braucht eigentlich Gold?“, titelte kürzlich ein Kollege in der FAZ

Immerhin hat es in den letzten zwei Jahren rund 30 % seines Wertes eingebüßt.  Großanleger haben daher ihre Goldbestände inzwischen erheblich reduziert. Die deutschen Privatanleger jedoch ficht das nicht an. Sie kaufen nach wie vor: Fast 5 % allen jemals geförderten Goldes werden hierzulande privat gebunkert.

Der Hintergrund: Private Anleger stufen Gold nicht nur als Rohstoff ein. Sie betrachten es vielmehr als Absicherung gegen wirtschaftliche Katastrophen. Wer Münzen oder Barren im Tresor liegen hat, fühlt sich einfach sicherer. Diese Einschätzung dürften die meisten von Ihnen teilen.

Welchen Anteil Gold im Vermögen haben sollte, muss aber jeder Anleger mit sich selbst ausmachen. Je nach persönlicher Neigung bewegen sich die Empfehlungen für Goldanlagen zwischen 5 und 20 %.   Ist bei Ihnen der Sicherheitsaspekt vorrangig, setzen Sie auf physisches Gold und nicht auf Wertpapiere. Denn falls tatsächlich eine Krise ausbricht, müssen Sie sofort an Ihre Goldbestände herankommen können.

Bedenken Sie aber, dass Gold keine laufenden Erträge abwirft und im Preis sogar extrem schwanken kann. So etwa am 15. April dieses Jahres, als der Preis für die Feinunze um 9 % einbrach. Doch egal, wann Sie kaufen: Dass Sie bei einem späteren Verkauf mindestens Ihren Einstandspreis zurückerhalten, ist keineswegs garantiert.

Mein Rat: Kaufen Sie Gold niemals nur deshalb, weil Krisengurus den baldigen Untergang prophezeien. Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Die Entwicklung des Goldpreises unterliegt zahlreichen Unwägbarkeiten. Lassen Sie sich daher nicht von Ängsten leiten. Gehen Sie stattdessen rational und kaufmännisch vor.

Via Internet können Sie sich über die An- und Verkaufspreise der Edelmetallhändler selbst informieren. Münzen haben den Vorteil einer gewissen Fälschungssicherheit und sind gut als Zahlungsmittel nutzbar. Aufgrund ihres eher geringen Wertes sind hier die Aufschläge auf den Metallwert aber vergleichsweise hoch. Wollen Sie größere Summen anlegen, sind Barren ab 100 oder 250 g die bessere Wahl. Nicht zu vergessen: Je größer der Barren, desto geringer ist die Spanne zwischen Brief- und Geldkurs beim Verkauf.

Wer Edelmetalle kaufen will, sollte das nur bei hiesigen Anbietern tun, deren Seriosität zweifelsfrei fest steht. Sie liefern Ihnen Produkte mit Echtheitszertifikat und verschicken ihre Sendungen zudem nur versichert.  Transparenz und Sicherheit sind wichtige Kriterien für den Kauf.

Die Zeitschrift „Euro am Sonntag“ hat kürzlich die größten Edelmetallhändler in Deutschland testen lassen. Es wurden Käufe abgewickelt, Umfragen verschickt sowie Angebote und Internet-Seiten durchforstet. In der Gesamtwertung haben Degussa, MP Edelmetalle und pro aurum dabei am besten abgeschnitten.


Dr. Liemen rät: Besonders wichtig ist es, bei Abschluss variabler Darlehen größtmögliche Flexibilität zu vereinbaren

Als Normalverdiener sollten Sie von variabel verzinsten Hypothekendarlehen die Finger lassen

Die Zinsersparnis kann enorm sein. Gegenüber einer zehnjährigen Bindung sind es fast zwei Prozentpunkte. Denn: Einige Anbieter begnügen sich mit einer Marge von 1,3 bis 1,5 Punkten über dem 3-Monats-Euribor. Ziehen die Zinsen an, steigt das Finanzierungsrisiko. Völlig uninteressant ist die variable Gestaltung aber nicht. Sie eignet sich vor allem dann, wenn Sie in der nächsten Zeit außerplanmäßige hohe Einnahmen erwarten. Das Geld sollte dann größtenteils zur Darlehenstilgung zur Verfügung stehen.

Besonders wichtig ist es, bei Abschluss variabler Darlehen größtmögliche Flexibilität zu vereinbaren. Sie sollten also die Möglichkeit haben, innerhalb weniger Wochen auszusteigen. Ein weiterer Aspekt: Um rechtzeitig zu handeln, sollten Sie die Zinsentwicklung am europäischen Geldmarkt ständig verfolgen.

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