Die GroKo-Falle: Die wichtigsten Fallstricke

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Die deutsche Wirtschaft hat in den ersten Stellungnahmen der Wirtschaftsverbände gesagt, das Koalitionspapier sei noch schlechter als gedacht. Ehrlich gesagt: Ich schließe mich dieser Meinung einfach mal an. Die Koalition hat tatsächlich nicht darüber gestritten, was die Wirtschaft und unser Land voranbringen kann, sondern über das, was irgendwie diesen Pakt ermöglicht. Einige Punkte möchte ich erläutern. Nicht, ohne Sie einzuladen, sich dagegen noch so schnell wie möglich zu wehren.

Der Deutsche Wirtschaftsbrief wird in den kommenden Wochen zahlreiche Gelegenheiten finden, mit denen Sie den größten Folgen noch entgehen können. Klicken Sie einfach hier.

Sozial gerecht?

So hat die SPD sich damit durchgesetzt, die sogenannte sachgrundlose Befristung abzuschaffen. Die Befristung wird auf 18 Monate verkürzt. ABER: das ist noch nicht Gesetz. Noch können Sie also handeln. Auch hinsichtlich des Rückkehrrechts aus Teilzeitbeschäftigungen gibt es bezogen auf die Flexibilität in der Wirtschaft schlechte Nachrichten. Wer 45 Mitarbeiter beschäftigt, muss bei „einem pro 15 Mitarbeitern“ diesen Anspruch zulassen.

Zudem wird es künftig teurer für Unternehmen, die Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen. Die Bürgerversicherung wird zunächst nicht kommen. Allerdings müssen die Unternehmen künftig „paritätisch“ einzahlen. Dies sollten Sie in Ihren Arbeitsverträgen auch bedenken – die Belastung steigt. Auch Zusatzbeiträge müssen weiterhin bezahlt werden. In diesem Fall „dank“ der CDU.

Die Flüchtlingspolitik bleibt wie erwartet unbestimmt  dies wird Sie nicht direkt betreffen. Wenn es um solch internationale Politik geht, dann fällt allerdings ins Gewicht, dass die Eurozone reformiert werden soll. Zusammen mit Frankreich. Und das bedeutet nichts anderes, als dass viele der Vorstellung des französischen Ministerpräsidenten Macron umgesetzt werden. Der fordert(e) eine weitgehende gemeinsame Haushaltspolitik. Und das wird teuer. Schon jetzt freute sich der Franzose über den Koalitionsvertrag. Mit anderen Worten: Als Steuerzahler werden Sie künftig noch mehr zahlen müssen als bislang.

Das wird teuer…

Vor allem fällt allen Analysten jetzt schon auf, dass der Staat mehr Geschenke verteilen will als vorher. Ausgehend davon, dass die Zinsen steigen, wird die Wirtschaft künftig ohnehin etwas gedämpft. Das wiederum bedeutet, dass wir uns warm anziehen müssen. Der Staat wird bei schwächerer Wirtschaft weniger absolute Steuern einnehmen und an der Steuerschraube drehen – ich bin mir sicher. Bereiten Sie sich darauf vor.

Wenn es um Geld geht, werden besonders Kapitalanleger, die erst in einigen Monaten oder Jahren anlegen, wahrscheinlich stärker geschröpft. Auch dies können Sie jedoch abfangen, wenn Sie rasch reagieren. Wie, zeige ich Ihnen hier gerne – kostenfrei: Klicken Sie hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

P.S. Jamaika ist Geschichte. Der Koalitionsvertrag ist durch. Jetzt haben viele Angst um die Stärke der Finanzmärte, um die Börsen. Dennoch: Es gibt zu allen Zeiten Unternehmen, die Gewinne erwirtschaften. Die Liste mit meiner Gewinn-Garanten für 2018 finden Sie HIER