Zinsen in den USA steigen weiter – die FOLGEN für Sie

© zmu / Fotolia.com

In den USA sind wie erwartet die Zinsen weiter gestiegen. Die Fed als Zentralbank hat den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Die Spanne dieser Zinsen liegt jetzt bei 2-2,25 %. Steigende Zinsen sind an sich schädlich für die kreditfinanzierte Wirtschaft und können auch Aktienkurse ausbremsen. Die Nachricht ist also nicht gut – oder? Zudem habe ich aus den USA erfahren, dass schon im Dezember die Zinsen noch einmal um denselben Faktor steigen werden.

Jetzt wird es NICHT turbulent

Ehrlich gesagt, hatte ich sowohl jetzt als auch für den Winter mit einem solchen Schritt gerechnet. Die US-Wirtschaft läuft und die Zinsen sind unnatürlich niedrig. Da kann man eigentlich nichts anderes erwarten – damit die Wirtschaft nicht umgekehrt zu hohe Inflationsraten produziert. Denn das wäre tatsächlich Kapitalvernichtung für alle, die Geld besitzen.

Dementsprechend ist es zunächst auch nicht tragisch, dass für das kommende Jahr erneut drei Zinsschritte geplant sind. Sogar 2020 ist von den Zinshütern schon vorgedacht: Es wird noch einmal steigende Zinsen geben. Also müssen wir uns warm anziehen?

Ich meine nein. Die Unternehmensgewinne gerade in den USA sind weiterhin beeindruckend gut. Die Zinserhöhung hatte jeder Finanzfachmann in den Unternehmen erwartet und mit hoher Sicherheit vorher schon bei den günstigen Tarifen über Gebühr zugeschlagen. Ich rechne also mit einem geringeren Kreditvolumen, da die Nachfrage sinkt – aber nicht damit, dass die Unternehmen keine Gelder mehr hätten.

Vertrauen steigt

Demgegenüber gibt es auch einen großen Vorteil: Das Vertrauen in die US-Wirtschaft und in die Fed steigt wieder. Die Märkte wissen sehr genau, dass die Rallye zwischenzeitlich vor allem durch das günstige Geld finanziert wurde. Wenn die Zinsen also moderat steigen und die Märkte dennoch ihre Stabilität halten, ist dies ein gutes Zeichen.

Sorgen mache ich mir vielmehr um die EU. Die Europäische Zentralbank EZB belässt den Zins derzeit auf niedrigstem Niveau. Die Zinsunterschiede zu den USA wachsen also weiter, womit der Wirtschaftsraum in Nordamerika attraktiver wird. Ich hoffe, die Notenbanker bei uns haben daran gedacht, als sie miteinander verhandelten.

An sich also würde ich gerne in den europäischen Märkten noch mehr investieren, das relative Vertrauen gegenüber den USA sinkt aber etwas. Nun denn: So empfehle ich im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ in der kommenden Woche wahrscheinlich eher einen US-Wert als neuen Kauf. Warum der so attraktiv ist und wieviel Dividende Sie allein dafür kassieren, lesen Sie hier einfach mit. Hier sind Sie dabei – kostenfrei.

Lassen Sie sich von der Zinsdiskussion, die in diesen Tagen beginnen könnte, vom Investieren nicht abhalten. Sie würden es bereuen.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

PS.: Achtung – Kennen Sie schon meine Studie „Euro-Krise 2018“? Darin sage ich Ihnen klipp und klar, was wirklich auf Sie zukommt und zeige Ihnen eurosichere Anlagealternativen, mit denen Sie Ihr Vermögen noch rechtzeitig retten können. » Die Sache eilt, deswegen mein dringender Rat an Sie: Klicken Sie jetzt hier und sichern Sie sich Ihr Exemplar meiner aktualisierten Studie „Euro-Krise 2018“.