Gold so billig wie seit zwei Jahren nicht – JETZT kaufen?

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der Goldpreis ist wieder einmal gesunken. Er ist so tief wie seit zwei Jahren nicht. So, als gäbe es keine Krise. Als sei die Welt sozusagen „in Ordnung“. Dabei ist der Ölpreis bis auf die vergangenen Tage immer weiter nach oben geklettert. Die Zinsen in der Euro-Zone sind wieder einmal gefallen (Baugeld ist wieder so günstig wie lange nicht – dies als kleiner Hinweis nebenher). Donald Trump und der Handelsstreit scheinen gleichfalls keinen Einfluss auf die Bewertungen zu haben.

Da auch die Aktienkurse nicht fallen, scheint Gold derzeit außer Mode zu sein. Sollten Sie jetzt kaufen?

Goldpreis schwierig zu kalkulieren

Am Ende halte ich es mit Warren Buffett. Der Goldpreis ist kaum zu kalkulieren. Sie können sich darauf verlassen, dass Gold nicht aus sich heraus „Gewinne“ abwirft. Alle anderen Faktoren sind pure Spekulation, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Zentralbanken sowie große Fonds halten größere Bestände. Nur weiß niemand, wann diese verkauft werden.

Die Banken müssen dafür auch nichts anmelden. Umgekehrt weiß niemand, wieviel Short- oder Long-Verkäufe am Goldmarkt bei Termingeschäften ausschließlich in der Absicht vorgenommen werden, den Goldpreis zu beeinflussen, also Stimmung zu machen. Oder umgekehrt: Wie viele Organisationen, Institutionen und Einzelinvestoren tatsächlich an einen steigenden oder fallenden Goldpreis glauben.

Es kann sogar niemand garantieren, dass Goldgewinne nach einer Haltedauer von zwölf Monaten in Deutschland auch in wenigen Jahren noch steuerfrei sein werden. Wenn dies nicht der Fall ist, sieht die ganze Kalkulation plötzlich wieder anders aus. Mit anderen Worten: Es ist beim Gold im Grunde vieles offen.

Dennoch: Gold ist „sicher“

In einem bestimmten Sinne allerdings ist Gold unverändert sicher. Der Mensch liebt Gold seit Jahrtausenden. Damit ist Gold fast eine ideale Währung, selbst in Krisenzeiten. Denn Sie finden als Käufer im Grunde immer Händler, die Ihnen Ware für Gold verkaufen oder verkaufen werden.

Weltweit übrigens, was sehr dafür spricht, dass Gold am Ende mehr ist als ein bloßer Wunschtraum von naiven Investoren. Gold faszinierte schon immer. Und deshalb gibt es keinen Grund anzunehmen, dies könne zukünftig nicht mehr der Fall sein. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Gold auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnte im Zweifel eine erhebliche Kaufkraft hätte, ist sehr hoch.

Und genau deshalb empfehlen wir im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ stets einen Mindestanteil an Gold im Depot – und einen Maximalanteil. Aktuell finden Sie in der neuen Ausgabe dazu sogar einen sehr wichtigen Steuerhinweis für die verschiedenen „ETC“, also Goldfonds. Ich lege Ihnen nahe, dass Sie dies lesen sollten – kostenfrei, Sie müssen lediglich hier klicken.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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