Neue Zahlen: Machen Rohstoffe Sie reich?

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Aktien sind derzeit auf bestem Wege, neue Tops zu schaffen. Die Investmentbank Goldman Sachs hat nun einen Finger in die Wunde gelegt: Dafür waren unter anderem billige Rohstoffe verantwortlich, also Energierohstoffe wie Öl, Industrierohstoffe bis hin zu Silber, das anders als Gold auch in die Produktion einfließt. Auch Agrar-Rohstoffe zählen mit einem Anteil von immerhin 18,3 % dazu.

Goldman Sachs hat nun mit einem sehr bekannten Index darauf verwiesen, dass a) Rohstoffe wohl (sehr viel) teurer werden und b) lässt sich damit auch schließen, dass es für Aktien schwieriger wird.

Index hat Aktie weit übertroffen

Das lässt sich jetzt schon in Zahlen darstellen. Der Goldman Sachs Commodity Index, der sogenannte GSCI – auf den es auch Anlageprodukte gibt -, hat seit Jahresanfang 12 % Plus geschafft. Der Dax lag bis gestern Abend lediglich bei 2 %. Innerhalb des vergangenen Jahres hat der GSCI 25,95 % geschafft, der Dax kletterte – bis gestern Abend – lediglich um 4,5 %.

Goldman Sachs meint nun, dass Rohstoffe weiterhin teurer werden. Sie geben sogar eine Prognose ab: Es soll innerhalb der kommenden zwölf Monate um insgesamt 8 % nach oben gehen, nachdem die Bank vorher nur einen Anstieg um 5 % prognostiziert hatte.

Dabei stützen sich die Marktbeobachter auch auf die Ereignisse um den Iran-USA-Konflikt. Das Öl-Angebot wird knapper. Dies ist nun keine Überraschung. Allerdings ist Öl nicht der einzige Rohstoff, der profitiert. Aluminium wird sanktioniert, der Preis für Aluminium ist daher auf mehr als 2.600 Dollar je Tonne nach oben stolziert. Also ist die Frage, ob Sie auf Rohstoffe setzen sollten. Ich meine: Ja und nein.

Vorsicht vor diesen Produkten

Goldman Sachs betreibt diese Forschungen nicht uneigennützig. Der Index selbst dient als Grundlage für einige ETF, also börsengehandelte Fonds – oder auch für andere Produkte wie Zertifikate. Solche Produkte geben Banken gerne heraus, da Zertifikate Geldleihen faktisch ohne Zinsen sind. Die Rückzahlungshöhe hängt von der Entwicklung der zugrunde liegenden Werte und der Rückzahlungshöhe ab. Gegen diese Entwicklung können Banken sich am Markt allerdings schnell und einfach absichern.

Berichte über den Goldman Sachs Index haben also vor allem die Funktion, solche Produkte zu verkaufen. Auch in den Magazinen gibt es ein bestimmtes Interesse: Banken schalten gerne Anzeigen. Anzeigenkunden bringen Geld. Deshalb sind Artikel über solche Produkte im Zusammenhang mit steigenden Rohstoffen aus unserer Sicht im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ ein zweischneidiges Schwert. Um es klar zu sagen: wir empfehlen weder ETFs noch Zertifikate auf Rohstoffe.

Wenn Sie von Rohstoffen profitieren möchten, können Sie dies über die Unternehmen und deren Aktien. Wir halten besonders den Ölpreis für gut kalkulierbar, da das Angebot derzeit abnimmt und die Nachfrage konjunkturabhängig zumindest stabil hoch bleibt. Deshalb empfehlen wir eine Öl-Aktie, die derzeit geradezu auf Rekordfahrt ist. Den Goldman Sachs-Hinweis also können Sie direkt umsetzen. Klicken Sie jetzt einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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