Diese ETFs zeigen, wohin der Weg an den Börsen bis zum Juni führt – Achtung!

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Die Börsen haben am Freitag im Durchschnitt ohne große Kursbewegungen geschlossen. Beim Dax ging es leicht aufwärts. Der Dow Jones legte etwas zu, allerdings verlor der Nasdaq minimal. Das alles sind Zeichen der Lustlosigkeit, viele Unternehmensberichte sind jetzt schon durch, keiner scheint zu wissen, in welche Richtung es geht. Ich habe mir daher eine Zahl angesehen, die in Deutschland kaum jemand aufgegriffen hat. Sie sollten diesen Wert kennen. Er kann in den kommenden Sitzungen viel Geld wert sein.

ETFs auf Europa-Aktien verlieren Geld…

… ETFs sind nicht nur Indexfonds, wie viele Medien Sie Glauben machen wollen, sondern auch aktiv gemanagte Aktienfonds. Die versammeln viel Geld und können daher auch Signal dafür sein, was institutionelle Investoren wie Fondsmanager so denken und machen. ETFs des US-Emittenten Blackrock, der ein Gigant am Markt ist, haben eine besondere Entwicklung genommen.

So sind im April fast 6 Milliarden Dollar aus dem ETFs geflossen, die in Europa in „allgemeine Aktien“ investiert haben. Zusätzlich sind fast 5 Milliarden Dollar aus ETFs abgeflossen, die speziell im Euro-Raum das Geld anlegen. Grund dafür ist die Sorge davor, dass die Konjunktur schwächer wird. Dazu passt, dass etwa in Südkorea die Wirtschaftsleistung schwächer werden soll. Das wiederum bedeutet, dass die Nachfrage aus Asien geringer ausfallen kann.

Auch aus Japan ist Geld abgezogen worden. Hier beträgt der Rückgang nur geringe 0,4 Milliarden Dollar. Das liegt natürlich auch daran, dass die Investitionen in Japan geringer ausfallen. Interessant ist aber auch, wohin das Geld dann fließt.

Geld geht in die USA

Nach den Blackrock-Angaben ist das Geld vornehmlich in die USA geflossen. Vor allem floss es in festverzinsliche Wertpapiere: 50 % des Kapitals sind in diese Anlageklasse gelenkt worden. „Festverzinsliche“ sind in erster Linie Staats-Anleihen der USA sowie die Anleihen von Unternehmen aus den USA. In diese Papiere flossen 6,6 und 3,2 Milliarden Dollar der Gelder.

Vor allem kurzlaufende Anleihen dieser Art waren beliebt. Der Grund für den gesamten Vorgang sind die Änderungen in der Zinslandschaft. Die Zinsen in den USA steigen. Damit werden Anleihen dort attraktiver und saugen Geld an. Zudem reagieren die Kurzläufer weniger stark, wenn die Zinsen weiter steigen. Das Risiko der Kurzläufer ist also für Investoren, die jetzt bereits Geld anlegen, weniger groß.

Zudem ist auch viel Geld in Gold-ETFs geflossen. BlackRock spricht von 3 Milliarden Dollar. Das ist relativ viel, da ansonsten weniger Geld in die Anlageklasse fließt. Gold und Anleihen aus den USA sind also beliebt.

Das bedeutet für Sie und für uns alle, dass es etwas enger wird an den Aktienmärkten. Die US-Zinsen werden tatsächlich die Aktienbörsen in Europa unter Druck setzen – nicht entscheidend, aber die Schwankungen nehmen zu. Es gibt nur einen wirksamen Schutz: Kaufen Sie auch in dieser Woche viel Substanz. Substanz in den Bilanzen, in den Unternehmensgewinnen und in den Dividenden. Ich liste Ihnen die Unternehmen gerne auf – Klicken Sie jetzt einfach hier.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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