32 Milliarden Euro versenkt – wie der Staat heimlich die Kassen plündert und Sie schröpft

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Gerade habe ich mir mehrere Statistiken zum Rentenniveau, zu den Staatsausgaben dafür und zu unser aller Belastung angesehen. Grund dafür ist die Sommerpause der Politik, die dann nicht mehr wie sonst üblich permanent neue Zahlen an den Markt gibt, gerade, wie es den Parteien passt. Jetzt ist die Zeit der Datenanalyse.

Und dabei bin ich auf eine Zahl gestoßen, die mich – und ich bin mir sicher, Sie ebenfalls – nachdenklich machte: 32 Milliarden Euro wird die Regierung bis zum Jahr 2025 ausgeben, um allein das Rentenniveau von heute zusätzlich abzusichern. Das billigstmögliche Versprechen also einzulösen. Eine Boulevardzeitung hatte mich darauf gebracht. Die ließ wissen, dass jede Rente im Durchschnitt heute schon mit gut 300 Euro quasi subventioniert wird. Monatlich.

11 Milliarden zahlen Steuerzahler, Unternehmen erwirtschaften den Rest

Dabei zahlen wir aus der Steuerkasse allein 11 Milliarden Euro, um bei der „doppelten Haltelinie“ zu bleiben (maximal 20 % Beitragshöhe vom Einkommen) bzw. das Rentenniveau von 48 % zu halten. 22 Milliarden müssen die Beiträge letztlich bringen. Und die zahlen zwar formal (auch) die Arbeitnehmer. Erwirtschaften müssen die Summen indes die Unternehmen selbst. Arbeitnehmer orientieren sich in der Regel an Nettoeinkommen – nachvollziehbar und zu Recht. Die Unternehmen müssen also noch leistungsfähiger werden, oder noch mehr abgeben…

Die Zahlen sind dramatisch, wenn man darüber hinausblickt. Denn die Kosten würden bei gleichbleibenden Bedingungen bis zum Jahr 2040 immens steigen. Die Mehrkosten, die aufgedeckt wurden, liegen bei etwa 100 Milliarden Euro pro Jahr. Bis 2060 würden damit mehr als 160 Milliarden Euro anfallen.

Dies ist auf Basis der aktuellen Einnahmen und Zahlen nicht zu erwirtschaften. Umgekehrt also würden derzeit dann die Rentenniveaus sinken. Und das ist die wahrscheinlichere Variante. Dabei ginge es rechnerisch bis zum Jahr 2040 auf weniger als 19 %(!) nach unten. Wenn politisch nichts getan wird. Das wird in fast allen Fällen unterhalb des Sozialhilfeniveaus liegen.

Beitragssatz steigt

Dann steigt auch der Beitragssatz wieder enorm an – wenn nichts unternommen wird. Bis zum Jahr 2040 würde er bei sinkendem Rentenniveau mehr als 23 % erreichen, so Rentenexperten. Auch dies müssten wiederum vor allem die Unternehmen selbst erwirtschaften.

Die Pläne also sind derzeit ohnehin auf wackligen Füßen und verschleiern das Risiko, mit dem wir alle leben. Zudem aber wird es eines Tages dank der faktischen Untätigkeit der GroKo (die einfach nur auf ein steuerfinanziertes Weiter so setzt) massive Einschnitte geben. Und dann stehen die meisten Menschen unvorbereitet da.

Ich empfehle Sparpläne. Und zwar ganz konkrete Pläne, die sich derzeit aus meiner Sicht von jedem Haushalt realisieren lassen. Im „Deutschen Wirtschaftsbrief“ finden Sie dazu Hinweise für ganz bestimmte Indizes und deren WKN. Kostenfrei im Service-Bereich – klicken Sie für einen ersten Schritte einfach hier. Dies ist meiner Meinung nach die wirtschaftlich wichtigste Frage, die wir in den kommenden Jahren angehen müssen.

Mit den besten Grüßen
Ihr

Janne Jörg Kipp

Chefredakteur „Wirtschaft-Vertraulich“

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